Wir,
das sind Brigitte & Hardy Förster. Wir leben mit unseren Norwegischen
Waldkatzen in einem kleinen Dorf namens Kreuzau-Winden, am Fuße der Rureifel.
Wenn unsere Wünsche in Erfüllung gehen, sollte im Sommer bis Herbst
2007 noch eine weitere Norwegische Waldkatze, vorzugsweise in der Farbe, die keine
ist, nämlich Weiß hinzukommen. Mal sehen, ob das was wird.
Wir sind da nämlich ganz schön anspruchsvoll, und bekanntlich ist da
ja noch dieses Problem mit dem Hören oder besser gesagt Nichthören bei
weißen Katzen. Dem würde allerdings mit einem Audiometrietest Rechnung
getragen werden. Ja und sonst sollte sie von Erbgut und Mentalität auch
noch zu unseren bereits vorhandenen Lieblingen passen. D.h., sie sollte ein typvoller
Norweger mit Charakter, Temperament und Charme sein, und dabei auch noch wesensfest.
Also garnicht so einfach zu finden. Allerdings haben wir es uns auch nicht
leicht gemacht und sind durch halb Europa gereist, um alles Erdenkliche möglich
zu machen. So jetzt genug zu diesem Punkt, weil wir selber dazu auch noch
nicht viel mehr wissen. Und der Rest soll für Euch eine Überraschung
sein. Jetzt habe ich mich sehr lange an diesem einen Plan aufgehalten, ohne
vom Rest zu erzählen und wie es dazu kam. Von Kind an bin ich in einem
kleinen Dorf in der Gemeinde Hürtgenwald, am Rande des Nationalparks Eifel
mit Katzen aufgewachsen. Vom Elternhaus weg , waren diese Wesen eher in Vergessenheit
geraten. Selbst die Versuche meiner Mutter, mir immer wieder ein junges Kätzchen
aus einem gerade vorhandenem Wurf "aufschwatzen" zu wollen, schlugen
fehl. Im Sommer 2001 lief uns dann eine Hauskatze in der Farbe schildpatt
zu, um uns zu adoptieren. Sie bekam liebevoll den Namen "Häschen"
und begleitete uns bis zum 05. Dezember 2004, als sie leider an Krebs sterben
musste. Für die nächsten 1 1/2 Jahre war es meinem Herzen nicht
möglich eine neue Katze zu nehmen, weil immer wieder alle Katzen mit diesem
"Häschen" verglichen wurden. Im April 2006 hatte ich dann beruflich
auf einem Bauernhof in der Eifel zu tun, und mein Blick fiel zufällig in
eine Wurfkiste, in der ein Schilpattkätzchen lag. Die Oma des Hauses
konnte meinen Fragen nach dem Kätzchen nicht lange standhalten, und so durfte
ich es 2 Wochen später abholen. Es wurde auf den Namen Jinx getauft.
Will nicht abstreiten, daß dies etwas mit der Hauptdarstellerin aus dem
Bond-Film "Stirb an einem anderen Tag" zu tun hatte. Wenn ich jetzt
noch verrate, daß ich ein Fan dieser Filmserie bin, ist es bis zur Lüftung
des Geheimnisses um den Catterynamen nicht mehr weit. Gut, wir waren aber
noch bei Jinx. Sie wurde leider im Alter von einem halben Jahr, am 13. September
2006 vor unserer Haustüre überfahren. Nachdem die ärgsten Schmerzen
überwunden waren, wollten wir nicht mehr so lange ohne Katze sein. Hinzu
kam noch meine Jetzt-Erst-Recht-Mentalität in Kombination mit Ungeduld. So
mußte ich sofort eine neue Katze haben, und zwar der Rasse Norwegische Waldkatze,
die mich schon länger begeisterte. Ach ja, und schildpatt mußte
sie sein - war eigentlich klar nach dem Obengesagten. Nachdem wir innerhalb
kürzester Zeit sehr viel gelesen, im Internet gesurft & vor allem telefoniert
haben, hatte Gott sei Dank Dagmar Ertl-Hackstein aus Duisburg ein wunderschönes
Norwegerbaby in der Farbe Black-Torbie-Mackerel/White namens Gwendolyn an uns
abzugeben. Aber wie sollte sie glücklich sein können, ohne einen
Garten, indem aber andererseits die Gefahren des unkontrollierten Freilaufs bestanden?
Lange Rede - kurzer Sinn: 44 Meter Hecke mussten einem ausbruchsicheren Zaun weichen.
Nach ca. 7 Wochen Arbeit und einiger Nachbesserungen, stand unser ca. 200 qm grosser
Garten incl. Teichanlage der Gattung Felis, diesmal risikofrei zur Verfügung.
Nun kamen noch zwei Dinge zusammen. 1. sollte Gwenny nicht so viel alleine sein
& 2. hatte ich mich beim Besuch einer anderen Cattery in eine silberne Katze
verguckt. Also, wo war Silber im Angebot? Erstmal nicht zu finden, bis
es uns auf die Internetseite von Doris Schröder und Trude Marnach aus Niederzier-Ellen
verschlug. Die hatten noch einen Kater in der Farbe Black-Silver-Tabby-Classic/White
über, aber auch nur weil ein englischer Züchter von seiner Reservierung
zurückgetreten war. Mann, wenn der Engländer wüsste, was aus dem
geworden ist! Es handelte sich nämlich um Snekkvikka's Inari, der uns zuerst
nur ein lieber Zeitgenosse für Gwenny sein sollte. Hat er gut gemacht. Aber
wie Ihr seht..., die Richter fanden, daß er noch mehr konnte.... Übrigens
kam Gwenny ebenfalls gut an. Jetzt tat sich vor kurzem der Gedanke auf, ob
sie nicht Kinder haben sollen. Es stand also ein Gespräch mit beiden
Züchterinnen an. Die Folge des positiven Ausgangs ist diese Internetseite.
Ich hoffe, dank der langjährigen Erfahrung im Umgang mit Katzen, dem im Winter
in jeder freien Minute angelesenen Wissen und der fachlichen Unterstützung
der hocherfahrenen Züchterinnen unserer beiden Rabauken, dem Gedanken einer
seriösen Norwegerzucht gerecht werden zu können.